Bremen, 22. Oktober 2019 – Dataport und die Governikus KG werden die Online-Service-Infrastruktur (OSI) von Dataport gemeinsam weiterentwickeln.

Die Plattform für die Umsetzung der vom Onlinezugangsgesetz (OZG) geforderten Online-Dienste wird von den Ländern Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, sowie Berlin eingesetzt werden. Governikus und Dataport werden einzelne Module wie zum Beispiel die Registerabfrage neu entwickeln. Es sollen aber auch eingesetzte Technologien weiterentwickelt und zusammengeführt werden.

Ziel der Kooperation ist es, eine möglichst hohe Konvergenz bei den von Bund und Ländern eingesetzten Lösungen zu erzielen. Governikus plant zudem, die entwickelten Module auch für die IT-Planungsratsanwendung „Governikus“ einzusetzen. So können auch der Bund und die anderen Länder von den neuen Komponenten profitieren, um den Herausforderungen des OZG zu begegnen.

„Mit der Anwendung Governikus des IT-Planungsrates stehen standardisierte, interoperable und somit nachnutzbare Lösungsbausteine im Fokus der Entwicklung im Auftrag aller Bundesländer sowie des Bundes. Auch die Trägerländer von Dataport sind Nutznießer dieser Bausteine“, erläutert Governikus-Geschäftsführer Dr. Stephan Klein. „OSI ist die zentrale Plattform für die Digitalisierungsstrategie von Dataport und seinen Trägern. Der Erfolg des OZG und der Digitalen Agenden unser Träger wird entscheidend vom Grad der Konvergenz der eingesetzten Lösungen abhängen. Die Zusammenarbeit mit Governikus ist dafür ein Schritt in die richtige Richtung“, ergänzt Torsten Koß, Vorstand von Dataport.

Das federführende Bundesland der IT-Planungsratsanwendung Governikus und eines der sechs Trägerländer von Dataport, die Freie Hansestadt Bremen (FHB), ist über die Zusammenarbeit mehr als erfreut. „Mit Dataport und der Governikus KG besitzen wir ein erhebliches IT-Know-how für die Verwaltungsdigitalisierung. Der Norden meint es ernst mit der Vermeidung von Doppelentwicklungen. Wir sind überzeugt, dass sowohl die OSI-Plattform als auch die Anwendung Governikus davon profitieren.“, äußert sich Dr. Martin Hagen, IT-Direktor der FHB zu der Kooperation.

 

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